Park Monte Laa
2002|2006
Wien 10 Porr Solutions Karte Portfolio deutsch Partnerlinks: Porr Solutions Martha Schwartz Monte Laa Fotos Rupert Steiner Auf der Überplattung der Südosttangente (A 23) in Wien X. entstand - durch die Investition des Porr-Konzerns - ein neuer Stadtteil nach einem städtebaulichen Leitkonzept von Architekt Albert Wimmer. Der Park dazu, als städtebauliches Herzstück und Nahtstelle konzipiert, wurde nach einem künstlerischen Leitkonzept von Martha Schwartz, Inc. erstellt und sieht eine lineare Erschließung als Grundpprinzip vor. 3:0 Landschaftsarchitektur wurde auf Basis des Leitkonzepts von MSI wurde mit der Weiterführung der Planung bis zur Ausführung betraut. Gestalterische Leitelemente bilden die sechs roten Rampenbauten mit ihren Rampenköpfen, die als Attraktoren fungieren und unterschiedliche Nutzungen aufnehmen. Sie sind, mit den jeweils vorlagerten Kirschhainbestandenen Plätzen die Hauptaktivitätszonen des Parks. Jeder Rampenkopf ist einem anderen Thema gewidmet. Vom Kinderspiel - bei der Rutschenrampe - über Skater - Halfpipe - bis zum repräsentativen Platz mit reflektierendem Wassertisch. Die Rampen selbst übernehmen zusätzlich die Abwicklung des Höhenunterschiedes vom Laaer Wald zur Absberggasse, der nahezu 10m beträgt. Die lineare Orientierung zieht sich durch alle Bereiche des neuen Parks. Entsprechend sind Hainbuchenbaumreihen, Bodenbeläge, Pflanzstreifen und Mobiliar gewählt und angeordnet. Das städtebauliche Konzept sieht eine Erschließung zwischen der Absberggasse und der Urselbrunnengasse (von Nordwest nach Südost) vor. In zentraler Lage zwischen der Wohnbebauung und Büronutzung entsteht derzeit auf einer Länge von 440m und einer Breite von maximal 35m die verbindende öffentliche Parkanlage. So entsteht in Wien ein zeitgenössischer, urbaner und öffentlich nutzbarer Park, der von privater Hand finanziert und mit den Magistratsabeilungen der Stadt Wien akkordiert ist und mit den halböffentlichen Freiflächen der benachbarten Bauträger vernetzt wird. Die angrenzenden Wohnbauprojekte wurden in den Jahren 2003 - 2005 in drei Etappen realisiert. Mitarbeit: Ina Zwätz, Philipp Rosenecker |
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