Wettbewerb Rems Murr KlinikenStädtebauliche Fassung – Grünraummatrix Die Einflüsse des umgebenden Landschaftsraums, der Topografie, dem Zipfelbachlauf, dem alten Klinikbestand, der Flächenwidmung und der Bebauungsplanung bestimmen in ihrer Orientierung das Konzept der Grünraumgestaltung. Das daraus entwickelte Prinzip von Einflusslinien generiert einen matrixähnlichen Landschaftsmasterplan von Grünraumkorridoren, der die Funktionen der Neuen Rems Murr Kliniken aufnimmt, gleichermaßen verwebt und ein vielfältiges Netzwerk aus unterschiedlichen Grün-, Park- und Landschaftsräumen entstehen lässt. Strukturierung der Grünräume Die Nordsüdstruktur und gleichermaßen Haupterschließung der Grünanlagen entwickelt sich analog des Gewässerverlaufs. Der nördliche Park reagiert auf die bestehende Wohnbebauung und seiner Nähe zum Stadtzentrum. Der südliche Park läuft in einen offen und naturnah gestalteten Landschafts- und Erholungsraum aus. Die Ostweststruktur erzeugt eine kammartige Gliederung von unterschiedlich großen Garten- und Parkbereichen und gestattet die Anwendung verschiedener Grünraumtypologien bzw. Nutzungen: Garten - Rehabilitation und Genesung Park - Erholung und Kommunikation Naturnaher Landschaftsraum - Bewegung und Spiel Obstgarten - Wellness und Repräsentation Begrünung Die Begrünung und Bepflanzung folgt der matrixgleichen Strukturierung und seinen Typologien. Ausgewählte und standortgerechte Struktur- bzw. Leitgehölze bestimmen die unterschiedlichen Grünraumkorridore Garten - Syringa, Cornus, Pterocary, ...Park - Acer, Salix,Tilia, ...Naturnaher Landschaftsraum - Salix, Fraxinus, Populus, ... |
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