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Parkbad Linz

Parkbad Linz
2006
Linz | OÖ
Arge RieplRiepl/J.Kaufmann
1. Platz
Karte
 
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Architektur
RieplRiepl Architekten
Johannes Kaufmann Architektur
 
Linz AG
Der Bestand des Parkbades wird mit dem neuen Konzept klar strukturiert und in eine Gesamtzonierung integriert. Diese sieht eine dreiteilige Bänderung vor, die einerseits durch die Bebauung an der Unteren Donaulände und andererseits durch den Donaupark und die Donau gerahmt werden.
 
HALLEN- UND WELLNESSBAND - PARKBAND - SPORTBAND
 
Das „Hallen- und Wellnessband“ nimmt die zentrale Eingangsituation, die Eishallen, die zentrale Freieisfläche, das alte Hallenbad und die Wellnessdächer auf. Die gebäudenahen Freiflächen werden durch angelagerte Sitz- und Liegedecks und eine Natureisbahn ergänzt.
 
Die Esplanade stellt das zentrale Rückgrat und die Hauptbewegungsachse zwischen den unterschiedlichen Nutzungen – sommers wie winters – dar.
Die Wege aus schalglattem Ortbeton verästeln sich baumartig vom Eingang ausgehend und erschließen die Schwimmbecken und Liegebereiche.
 
Im Parkband dominiert der Baumbestand. Die Rasenfläche wird von Möblierung und Einbauten freigeräumt. Neue, großzügige Liegedecks werden an den Rändern angeordnet und bilden Anlagerungspunkte für Badegäste. Ein durchlaufendes Gräserband akzentuiert den Geländesprung und bildet einen starken atmosphärischen Kontrast zum Baumbestand.
 
Das Sportband liegt außerhalb des eigentlichen Parkbadareals und stellt die Verbindung zur Öffentlichkeit, zum Donaupark und zur Donau her und ist vom Parkbad nur über Chipsteuerung zugänglich. Das Sportband integriert zusätzliche Spiel- und Sporteinrichtungen und erweitert den Aktionsradius der Badegäste. Die transparente Abgrenzung macht den Badebetrieb und die Öffentlichkeit sichtbar - je nach Standort.
 
Die Donau wird somit wieder stärker erlebbar und wichtiger Bezugspunkt des neuen Parkbades.
 
Schaubild
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