Wettbewerb NordwestbahnhofEin markantes Grün- und Freiraumband mit einer Vielzahl an Plätzen und unterschiedlich breiten Wegverbindungen bestimmt den Charakter des neuen Stadtteils, der sich in Nord-Süd-Richtung am ehemaligen Nordwestbahnhofgelände entwickeln soll. Derart entsteht - parallel zu den wichtigen Freiraumsystemen Augarten, Donau und Donaukanal - eine prominente Naherholungs- und Grünverbindung von Nußdorf zum Prater. "Rückgrat" des neuen Stadtteils Eine breite Palette von maßstäblich unterschiedlichen Grün- und Freiraumtypologien wird den Anrainern und verschiedenen Besuchergruppen zur Verfügung gestellt. Vom sonnendurchfluteten Quartiersplatz über freizeitdomierende Grünflächen bis zum dichten Baumhain soll sich das Freiraumprogramm spannen und damit eine optimale Vernetzung zwischen öffentlichen, halböffentlichen und privaten Nutzungen ermöglichen. Die Ausbildung größerer und kleinerer „Taschenparks" entlang der "Grünen Mitte Nordwest" und deren emblematischer Wegvernetzung untereinander als auch mit den angrenzenden Freiräumen Augarten, Donauinsel und Prater, soll eine hohe städtebauliche Identität und Identifikation entwickeln. Stadtökologie/Nachhaltigkeit Neben dem Augenmerk einer qualitativen Freiraumvernetzung und der Schaffung einer identitätsstiftenden „Lebensader", soll die Grüne Mitte Nordwest wichtige Aspekte einer nachhaltigen Stadtentwicklung abdecken. Ein wichtiger Beitrag zum Thema Stadtökologie kommt der Regenwasserversickerung und der Regulierung des natürlichen Wasserhaushalts im wohnungsnahen Bereich zu. Die Ausbildung der Grün- und Freiräume, Hof- und Platzflächen sollen einem sinnvollen Regenwassermanagement Rechnung tragen und derart nachhaltig das Stadtklime beeinflussen bzw. klimatische Belastungsspitzen abpuffern helfen (Starkregenereignisse, Trockenheit, Luftverschmutzung, etc.). Mitarbeit: Christian Haid |
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