Wettbewerb I.S.T. Austria
2009
Maria Gugging | NÖ 2. Platz Partnerlinks: ARGE mit Thomas Knoll AllesWirdGut Architektur ZT GmbH Die abstrakte Synthese zwischen Wissenschaft und Kunst beschäftigt Hermann Hesse in seinem Roman „Das Glasperlenspiel“. Die Eliteschulen von Kastalien erziehen die wissenschaftlich und künstlerisch Begabtesten des Landes. Diese Synthese zwischen Wissenschaft und Kunst im Umfeld eines entrückten Wissenschaftsklosters drängt sich am Standort I.S.T. Austria auf. Dem gegenüber steht der Anspruch der Entwicklung eines modernen Standortes der „Wissensproduktion“ mit hoher Technologiekomponente. Der Freiraum bildet die Stimmung des Ortes und lässt eine Adresse entstehen. Daher ist auch der Freiraum eingebettet in den Spannungsbogen zwischen Hochtechnologiestandort und Wissenskloster. Mit seiner Geschichte als Nervenheilanstalt und seiner Lage an der städtischen Peripherie im Übergang zum Wienerwald bietet der Standort I.S.T Austria reichlich Anknüpfungspunkte für eine Geschichte des Ortes, die im Freiraum weitererzählt wird. Die dargestellte Dualität findet im Lageplan seine Erwiderung. Während um das Zentralgebäude modernste Labors in eine rationale Arbeitsatmosphäre eingebettet sind (Teilgebiet A), bieten die Abhänge des Wienerwaldes eine Atmosphäre die auf Erholung und Wohnen verweist (Teilgebiet B). Während daher der Freiraum im Teilgebiet A eine Atmosphäre der Repräsentation und Konzentration unterstützt, bietet das Teilgebiet B Angebote zur Kontemplation und Rekreation. Der landschaftsarchitektonische Entwurf im Teilbereich A ist daher gekennzeichnet von Rationalität, Repräsentativität und Funktionalität. Die Bearbeitung im Teilgebiet B ist durch einen romantischeren Entwurf gekennzeichnet. Die Freiräume in diesem Teilgebiet sind stärker mit dem umgebenden natürlichen Umfeld verzahnt und unterstützen Erholungsfunktionen. Mitarbeit: Christian Haid, Michael Klein |
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Nestroyplatz 1/1 1020 Wien T +43|1|9690662 |
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