Wettbewerb Geriatrie BaumgartenAusgehend vom Haupthof, als Schmelztiegel unterschiedlichster Nutzungen durch Geriatrie, Tageszentrum, Kindergarten, Verwaltung und Betreutes Wohnen, entwickeln wir Nutzungsbereiche auf gleichem (=nahezu ebenen) Niveau. Die Höhen werden somit von West nach Ost abgebaut, dass ein Durchqueren des Hofes auch mit dem Rollstuhl gut möglich ist. Der teilweise erhaltene Baumbestand aus verschiedenen Ahornarten wird durch neue Pflanzungen ergänzt. Dadurch entstehen lichte Haine, die zum Verweilen einladen und wichtige Blickbeziehungen innerhalb des Hofes offen lassen. So wird der Kinderspielplatz auch für Besucher und Bewohner der Geriatrie erlebbar und die Orientierung erleichtert. Der größere Therapiegarten, mit seinen unterschiedlichen Oberflächen, den Hochbeeten und Übungsbereichen wird in den Baumhain West vor der neuen Geriatrie integriert. Der Baumlayer bildet die grüne Klammer zwischen dem Altbestand und den Neubauten des Standorts Baumgarten. Die Innenhöfe der neuen Geriatrie nehmen das Thema des Ahorns wieder auf und akzentuieren die Innenhöfe. Der grüne Kapellenhof mit dem Patientencafé wird durch grünlaubige Ahornbäume und einen dichten Farnteppich geprägt. Die Höfe im Personalbereich übernehmen durch die Pflanzung von rot- bzw. orangelaubigen Japanischen Ahornen die Funktion der Orientierung. Wie Pflanzvitrinen. Im weißen Hof gibt es gartentherapeutische Einrichtungen unter einem weißbunten Eschenahorn und weißblühenden Stauden. Die Dachgärten im 1. OG werden im Bereich der Demenzstationen in die Wegeschleifenführung integriert und mit Sitzplätzen und Bepflanzungen bereichert, die auch die jahreszeitlichen Unterschiede ins Innere holen sollen. Mitarbeit: Christian Haid, Philipp Rosenecker |
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