Tourismusberufsschule VillachDas räumliche Konzept für die Außenanlagen beruht auf der Schaffung einer präzisen räumlichen Rahmung der Architektur. Zum einen durch die Ausbildung eines Vorbereichs, aus dunkler Kiesabstreu und zum anderen, durch die Pflanzung einer raumwirksamen Gehölzstruktur. Der formal im Raster gepflanzte Vegetationsblock aus mehrstämmigen Kleinbäumen definiert einen prägnanten dreidimensionalen Rahmen um das neue Schulgebäude. Die Gehölze rahmen die Architektur ohne mit dieser in der Höhe zu konkurieren. Der Untergrund dieser Gehölzzone ist flächig mit robusten Bodendeckern unterpflanzt, die bereichsweise von schattenverträglichen Staudenpflanzungen aufgelockert wird. Aus dem Vegetationsrahmen werden abschnittsweise Lichtungen „ausgestanzt“, die über Trittplattenwege aus großen Sichtbetonplatten erreichbar sind. Sie bilden funktionale und soziale Räume - so genannte „Grünen Zimmer“. Es sind vegetabile Räume, die zum Erholen, Kommunizieren, Lernen oder zur sportlichen Aktivität einladen. Die Innenhöfe des Schulgebäudes werden als „Garten Vitrinen“ oder „Grüne Inseln“ interpretiert. Mitarbeit: Ulrike Bruns |
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