Peneder Basis
Baubeginn April 2010
Fertigstellung August 2010 Atzbach | OÖ Karte Architektur LP architektur Bauherr Peneder Bau | Feuerschutz | Stahl Im Rahmen der Zusammenlegung einzelner Firmenstandorte lässt die Firma "Peneder - Fast Forward "ein neues Bürogebäude an ihrem Gründungsstandort in Atzbach bei Ritzling/OÖ errichten. Im Sommer 2009 wurde 3:0 Landschaftsarchitektur beauftragt, die Höfe und Freiflächen des neuen Bürogebäudes zu gestalten und auf die neue Situation anzupassen. Außenanlagen - Konzept Die ein- bzw. zweiseitig offenen und mit einem Parkdeck unterbauten Höfe des neuen Bürogebäudes bilden den Gestaltungsschwerpunkt. Charakteristika der umliegenden Kulturlandschaft wurden aufgenommen und daraus drei Entwurfsprinzipien, nämlich „Cluster“, „Felder“ und „Streuung“ entwickelt. Hof 1 steht für den "Cluster" und wird von einer zentralen Gruppe aus drei großen Parrotien in einer Kammrostebene aus Rohstahl dominiert. Die Bäume wachsen förmlich aus dieser Ebene heraus; der Stahl-Kammrost ist seinerseits eine Referenz an eines der Standbeine der Firma Peneder – der Stahlbau. Dieser ist begehbar und durchlässig genug, um das Wachstum der darunter liegenden flächigen Stauden- Gräserpflanzung zu ermöglichen, die diesen an vielen Stellen durchwächst. Hof 2 steht für die landwirtschaftlichen "Felder" ist flächig strukturiert und dicht bepflanzt. Hier werden durch die Bepflanzung mit Gräsern in Form von (Felder-) Streifen Bezüge zur Kulturlandschaft des Hausruckviertels hergestellt. Die Höhenstaffelung sowie unterschiedliche Zeitpunkte des Rückschnitts symbolisieren Erntezeiten und Ackerbrachen. Auf eine Begehbarkeit des Hofes wird bewusst verzichtet. Die Erlebbarkeit der Bepflanzung ist jedoch von der mehrgeschossigen Loggia an der Westfassade gegeben. Hof 3 steht für die "Streuung" und erstreckt sich über zwei Geschossebenen. Auf der oberen Ebene wird das Thema der ortstypischen Streuobstwiese gestalterisch aufgegriffen. Einzelne Gruppen von Zierkirschen sitzen locker verteilt in einer dunklen Kiesfläche, die von kreisrunden Pflanzinseln mit niedrig wachsenden Stauden- und Kräutern strukturiert wird. Ein Kammroststeg führt zu einem Aufenthaltsbereich, der den Blick in den neuen Gartenbereich und die Landschaft freigibt. In der unteren Geschossebene befindet sich ein Restaurant mit einem großzügigen Außenbereich in Form einer Holzterrasse. Die Kiesfläche mit eingestreuten Pflanzinseln setzt sich in dieser Ebene fort. Eine Gruppe bizarr wachsender Tamarisken bildet den Blickfang. Im Untergeschoss des neuen Bürogebäudes befindet sich der Seminar- und Kinderbereich, dem weitere Freibereiche zugeordnet wurden. Diese Atrienhöfe sind als befestigte Flächen aus Granit-Kleinsteinpflaster vorgesehen, denen eine erhöhte Rasenfläche mit Obstbäumen nachgelagert ist. In der befestigten Fläche befinden sich zwei große Sitzmöbel um 2 Bäume. Mitarbeit: Nicole Raker, Ulrike Bruns |
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Nestroyplatz 1/1 1020 Wien T +43|1|9690662 |
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