2006 - 2008 | Lackenbach Bgld > Karte
Bauherr: Domänen Privatstiftung
Zubau: alleswirdgut
Ausführung: Jakel
Fotos: Rupert Steiner, Hertha Hurnaus

Ein Bild von einem Park

Im Zusammenhang mit der Anpassung von Schloss Lackenbach an die geänderten Nutzungsbedingungen als Museum, Veranstaltungsort und Sitz der Esterházy’schen Forstverwaltung wurden die schlossnahen Bereiche neu bewertet und repräsentativ neu gestaltet.

Der ehemals dicht bewachsene Vorpark wurde von wild aufgeschossenen Nadelbäumen und Unterwuchs befreit, sodass botanisch wertvolle und in ihrem Habitus besondere Bäume besser zur Geltung kommen (Pinus nigra, Pinus sylvestris-Gruppen, Sequoiadendron, Larix, Tilia, etc.) und die Perspektive auf das Schloss wieder möglich wurde.

Große Teile des Vorparks sind als wassergebundene Hoffläche mit Basaltdeckschicht ausgebildet. Zusätzlich wurden der schlossnahen Parkanlage weitere Gehölzarten hinzugefügt (Parrotia persica, Betula nigra, Ilex aquifolium, Zelkova serrata, Maclura pomifera, Fagus sylvatica "Syntelensis, u.a.).

Das Arboretum wird durch eine gestalterische Geste hervorgehoben, die den Gehölzen eine Art "Bilderrahmen" gibt. Diese mit "concrete skin" verkleidete Stahlrahmenkonstruktion lädt ein zum Verweilen oder zum Spielen und verleiht dem Ort einen unverwechselbaren Charakter.

Als Zitat an das Renaissance-Wasserschloss Lackenbach wird die ehemals bedeutende Fassung durch einen Wassergraben symbolisch wieder hergestellt.

 

Mitarbeit: Elisabeth Esterer-Vogl