Heimspiel 26. Februar 2009Ziel und Zweck des Abends war vor allem der Erfahrungsaustausch von Landschaftsarchitekturbüros die in laufenden Koordinationsprojekten tätig sind, auf der einen Seite und die Frage der Wahrnehmung und Verbindlichmachung des Leistungsbildes Freiraumkoordination bei aneinandergrenzenden Bauträgerflächen auf der anderen Seite. Zusätzlich wurde gerade seitens des ÖGLA ein Rahmenpapier verfasst, das mit dem wohnfonds_wien diskutiert wird. Dabei geht es in erster Linie um die Rahmenbedingungen der Freiraumkoordination und den Umgang mit der Beauftragung. Neben kurzen Erfahrungsberichten zu laufenden Koordinationen durch DI Anna Detzlhofer (02., Wilhelm-Kaserne), Mag. János Kárász (Auböck+Kárász; 03., Eurogate – Aspanggründe), DI Isolde Rajek (Rajek Barosch Landschaftsarchitektur; 21., Bombardiergründe) und DI Daniel Zimmermann (03., Karree St. Marx) wurde die Wichtigkeit eines Landschaftsarchitektur-Leitbildes bereits vorab (im Bauträgerwettbewerb) und auch die Frage der Verbindlichkeit für die Wettbewerbteilnehmer betont. Zusätzlich wurde seitens der Diskutanten der Wunsch geäußert, die Freiraumbudgets in der Wohnbebauung zu fixieren und sinnvoll den beteiligten Landschaftsarchitekturbüros die Möglichkeit des Mitgestaltens und Mitentscheidens zu geben. Damit das geplante und koordinierte Projekt auch den übergeordneten Wünschen entspricht, der Freiraum – überalle Bauträgergrenzen hinweg – als möglichst einheitliche Klammer zu verstehen. Der Freiraum als Spezifikum des Standortes, egal, welche Sprache die Architekten sprechen. Die Diskussion wurde wieder auf Tonband aufgezeichnet und ist für die Teilnehmer/innen als Download verfügbar. Dafür bitten wir, einfach ein Email an die Adresse office(at)3zu0.com zu senden, um den Link dafür zu erhalten. Wir danken allen Teilnehmer/innen von sieben Landschaftsarchitekturbüros für die rege Diskussion, auch noch bei Würstel und Bier und bedauern, dass die Vertreter/innen des wohnfonds_wien alle verhindert waren. Fotos: Paul Weihs |
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