Heimspiel 13. November 2008VertreterInnen der Gruppe Planung des Wiener Stadtgartenamtes und aus neun Landschaftsarchitekturbüros diskutierten die Fragen der Wahrnehmung und Wertschätzung von Freiraum und Landschaftsarchitektur in der Öffentlichkeit und gegenüber der Architektur, Fragen von Standards, Qualitätssteigerung und Mindestausstattungen, wie sie auch vom Wiener Manifest zum Wohnen im Grünen gefordert werden und die Diskrepanz zur vorherrschenden Realität. Generell konnte eine relativ schwache Positionierung der Landschaftsarchitektur fest gemacht werden, was nicht nur mit der Ausbildung und der aufgesplitteten berufständischen Vertretung (Kammer, ÖGLA und Forum LAP) zusammenhängt, sondern sich unter anderem auch in der Frage der Beschickung von Wettbewerbsjuryen durch die Kammer zeigt. Hier scheint es an eindeutigem (Selbst)Bewusstsein zu mangeln. Doch genau in diesen Punkten gilt es anzusetzen, um die Selbstverständlichkeit des Freiraums und seiner Gestaltung zu erreichen. Und darüber zu reden. 3:0 bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen für die interessante Diskussion. Angeregt durch das rege Interesse und das gute Gesprächsklima wollen wir in den kommenden Monaten zu einer nächsten Diskussionsveranstaltung im Zuge eines „Heimspiels“ einladen, um eines der vielen angerissenen Themen weiter zu besprechen. Die Liste ist lang und muss ständig erweitert werden: Wettbewerbe aus der Sicht der LA "Bauträgerwettbewerbe“ Grundstücksbeirat und seine Rolle für den Freiraum Neue Parks und Freiräume für Wien / Österreich Medienarbeit und Wahrnehmung unserer Arbeit Freiraumkoordination bei Wohnbauträgern – ein Erfahrungsaustausch Die Diskussion wurde auf Tonband aufgezeichnet und ist für die TeilnehmerInnen als Download verfügbar. Dafür bitten wir, einfach ein Email an die Adresse office(at)3zu0.com zu senden, um den dafür notwendigen Zugang zum Log-In Bereich zu erhalten Fotos: Paul Weihs |
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